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Ungesund im Napf - was darf mein Hund NICHT essen? Teil 2

Bei der Ernährung unsere Hunde haben wir viel Auswahl, was wir füttern können und füttern dürfen.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen - Lebensmittel, die für uns Menschen lecker und/oder gesund, aber für Hunde unverträglich oder sogar giftig wirken können und nicht in den Napf oder in den Hund gehören.

 

Als Hundehalter sollte man gut aufpassen, wenn man diese Dinge im Haushalt nutzt.

 

Und da es doch recht viele essbare Sachen sind, die nichts für Hunde sind, sind es tatsächlich 2 Blogbeiträge zum Thema :-)


Welche Lebensmittel gehören dazu?

Avocado

 

Warum ist sie ungesund für Hunde?

 

In Avocados befindet sich der Bitterstoff Persin. Persin ist für Menschen in geringen Mengen unbedenklich, aber für Hunde und andere Haustiere dann aufgrund der Menge giftig.

 

Es kann Herzmuskelschäden hervorrufen und gehört dann also nicht in den Hund.

 

 


Koffein 

 

Warum ist Koffein so ungesund für Hunde?

 

Der Wirkstoff Methylxanthin, der im Koffein enthalten ist, führt zu einer Überstimulierung des Nervensystems beim Hund.

Dies hat dann unschöne Folgen:

- Es erhöht den Blutdurck, den Puls und verengt die Blutgefäße

- Es kann zu Erbrechen und Durchfall führen

- Bei höherer Dosis kann es zu Zittern, Unruhe und Krampfanfällen kommen -> bis hin zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen können.

 

Worin befindet sich Koffein?

 

Wie wir wohl alle wissen, befindet sich Koffein in Kaffee - aber nicht nur.

Auch viele Colagetränke, Energydrinks, Smoothies und natürlich Schwarzer und Grüner Tee enthalten Koffein.

 

Die meisten Hunde mögen nicht einmal den Geruch von Kaffee - aber Energydrinks sind für Hunde sehr verlockend durch den Zuckergehalt und süßen Geruch.


Nüsse

 

Sind Nüsse generell ungesund für Hunde?

 

Nein - Nüsse enthalten gesunde Fettsäuren und Mineralstoffe und dürfen auch mal mit in den Hundenapf.

 

Hier gibt es allerdings Ausnahmen:


Macadamianüsse enthalten Cyanogene Glykoside, die für den Hund giftig sind.

Sie können schon in geringen Mengen ernste Vergiftungssymptome und Leberschädigungen auslösen. Die Vergiftungserscheinung sind Schwächesymptome, Erbrechen und Fieber - und man kann den Beginn an einem unregelmäßiger Gang sowie eine Steifheit der Gliedmaßen erkennen.

 

Bittermandeln enthalten Blausäure, die giftig wirken.

Auch in normalen Mandeln/süße Mandeln kann Blausäure enthalten sein. Sie sollten daher - wenn überhaupt - nur in geringen Mengen verfüttert werden.

 

Pistazien sind nicht generell schädlich für Hunde - sie sind aber durch die Lagerung oft mit Schimmelpilzen verunreinigt, die dann gesundheitsschädlich für unsere Hunde sind.

Also lieber drauf verzichten.

 

Das gleiche gilt für Walnüsse aus dem Garten/Wald. Hier befindet sich häufig Schimmelsporen an den Schalen/Kernen, die zu einer Vergiftung führen können.

Walnusskerne aus dem Supermarkt sind allerdings unbedenklich und dürfen gerne mal mit in den Napf.

 

Muskatnuss ist schon in geringen Dosen giftig für Hunde - also nicht das leckere, mit Muskatnuss verfeinerte Kartoffelpüree vom Mittagessen mit in den Napf geben - das könnte fatale Folgen haben

 

Ich wünsche euch und euren Vierbeinern einen gesunden und vielfältigen Napf - denn es gibt ja noch viele andere Dinge, die man gut mit verfüttern kann :-D

♥-lichst Tanja

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